Willkommen in der PULGERSMÜHLE
Willkommen in der PULGERSMÜHLE

Kleine Mühlenchronik

Die Chronik nennt das Jahr 1833/34 als Baubeginn der Pulgersmühle.

Gründer der damalig geplanten Bauernmühle war Mathias Friedrich. Entsprechend hieß die Mühle zunächst „Friedrichsmühle“. Um 1865 verkaufte der Nachfolger von Mathias Friedrich, Peter Brachtendorf, die Mühle an Johann Peter Pulger.

Ab diesem Zeitpunkt blieb die Mühle, die fortan „Pulgersmühle“ hieß, im Familienbesitz der Familie Pulger. Johann Peter Pulger war es dann auch, der aus der Bauernmühle ein Mühlenanwesen mit Wohnhaus, Stall und Scheune machte. Ferner erweiterte er die Mühle durch die zusätzliche Nutzung des Großbaches (auch Mörsdorferbach genannt) um ein weiteres Mahlwerk. Darüber hinaus betrieb er neben dem Mahlbetrieb ebenso noch ein Fuhrgeschäft, mit dem er sowohl Getreide, als auch Holz und Düngemittel transportierte. Damit war aber noch nicht genug: Der fleißige Müller war schließlich noch Besitzer eines Schieferstollens im Flaumbachtal unterhalb von Kloster Engelport.

1893 übernahm Johann Pulger den Betrieb seines Vaters. Dieser heiratete 1900 Catharina Brengmann aus Landkern. Noch im selben Jahr wurde eine Gaststättenkonzession beantragt und erteilt, sodass 1901 in einem neu errichteten Anbau eine Gaststätte eröffnete.

Im Jahr 1905 kam es zu dann zu einem schweren Schicksalsschlag für die junge Müllerin. Bedingt durch die in der Mühle herrschende Feuchtigkeit brach die marode Küchendecke ein und riss die damals 29-jährige Frau mit in die Tiefe. Bei diesem Unfall stürzte sie unglücklich mit dem Rücken in das Getriebe des Mahlgangs und war seitdem querschnittsgelähmt. Trotz dieser, für diese Zeit schreckliche Behinderung, gebar sie noch drei Kinder.

Bereits im Jahr 1906 stockte Johann Pulger die Mühle um eine weitere Etage auf und vermarktete die entstandenen Räumlichkeiten als Pension. Nach Johann Pulger übernahmen die Brüder Paul und Aloys Pulger die Amtsgeschäfte rund um das Anwesen der Pulgersmühle samt Fahrgeschäft und Schieferstollen. Nachdem Aloys Pulger heiratete und nach Mörsdorf zog, übernahm Paul Pulger mit seiner Ehefrau Anna geborene Zimmermann um 1936 die Führung der Mühle.

Nach den Wirren des zweiten Weltkrieges baute Paul Pulger den Betrieb wieder auf und reaktivierte das Transportunternehmen. Im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Fuhrunternehmer verunglückte Paul Pulger 1947 mit seinem LKW in der Nähe des Hunsrückbahnhofs Bell tödlich und hinterließ Frau und zwei kleine Kinder. So war Anna Pulger gezwungen die Mühle selbst weiterzuführen bis ihr Sohn Paul-Heinz Pulger alt genug war, um den Betrieb, der in der Zwischenzeit unter diesen Bedingungen gelitten hatte, zu übernehmen.

Da sowohl der Mahlbetrieb als auch das Fuhrunternehmen und der Schieferstollen  bereits seit mehreren Jahren eingestellt waren, konzentrierte sich der neue Eigentümer auf die Landwirtschaft und Gastronomie. Gemeinsam mit seiner Frau Inge Pulger, geborene Massmann,  sanierte Paul-Heinz Pulger sukzessive den Betrieb, baute den Pensionsbetrieb durch einen angegliederten Neubau aus und gründete in den späten 70iger Jahren eine Forellenzucht mit einer herrlichen Teichanlage.

Nach Paul-Heinz Pulger übernahm seine jüngste Tochter Andrea Pulger mit ihrem Ehemann Lothar Schmidt die Geschicke der Pulgersmühle. Die nächste Generation wächst mit deren Kindern Tim und Sarah Pulger heran. An dieser Stelle bleibt zu hoffen, dass sie - wie ihre Vorfahren - die Tradition der Mühle am Leben halten…

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